Das fängt ja gut an: Der BMW-Mechaniker sitzt auf der R 90 S und drückt die Fernbedienung der Startmaschine, doch das Hinterrad des AMA-Ur-Superbikes steht still. Der volle Liter Hubraum leistet zusammen mit den beiden gleichzeitig rauf und runter laufenden Kolben mit einer Verdichtung von 12,6:1 gewaltigen Widerstand. Als auch ich mich noch mit meinem Gewicht auf das dicke hintere Polster der Sitzbank stütze, beginnt das Rad sich endlich zu drehen, und bald schon entweicht den beiden "Sport"-Schalldämpfern sonores Boxer-Grollen.
BMW R 90 S als Superbike von Butler & Smith (1976)
Diese BMW sieht auf den ersten Blick zwar so aus wie jede damals käufliche R 90 S, aber sie hat es faustdick hinter ihren Motordeckeln – und auch drumherum, wussten ...
















