Crossover-Bikes: Das sind eure 5 Favoriten 2026

Die beliebtesten Crossover-Bikes
Das sind eure Lieblings-Crossover-Bikes 2026

ArtikeldatumVeröffentlicht am 05.04.2026
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Fahrbericht BMW M 1000 XR (2024)
Foto: BMW Motorrad

Auf dem Podest tut sich bei den Crossover-Bikes 2026 nichts, wenngleich der Vorsprung der BMW S/M 1000 XR um mehr als zehn Prozent im Vergleich zum Jahr 2025 schrumpft. Dafür voten die MOTORRAD-Leser und -Leserinnen 2026 mit der BMW F 900 XR und der Honda CB 1000 GT gleich zwei neue Crossover-Modelle unter die Top 5.

Die beliebtesten Crossover-Bikes 2026

1. BMW S/M 1000 XR – mit 16,4 % der Stimmen

BMWs Stelzensportler erhielt mit der letzten Modellpflege eine Leistungsspritze auf 170 PS. Dazu kam Feinschliff und eine umfangreichere Grundausstattung, etwa Kurvenlicht, Funkschlüssel und USB-Anschluss. Besonders verlockend ist das 900 Euro teure Dynamik-Paket mit Dynamic ESA, Schaltassistent Pro und Tempomat. So aufgestellt vereint die S/M 1000 XR weiterhin das Beste aus Tourer, Reiseenduro und Superbike. Und genau mit dieser Mischung zählte sie bei BMW auch 2025 zu den zehn erfolgreichsten Modellen weltweit.

Mit variabler Einlassnockenwellensteuerung "Shiftcam", 201 PS und eingetragenen 278 km/h ist die M-XR quasi ein Hyper-Crossover. Durchaus passend erscheinen die prestigeträchtigen Winglets, die bei 220 km/h rund zwölf Kilo Anpressdruck aufs Vorderrad bringen sollen. So widersprüchlich das Konzept wirkt: Laut PS-Kollegen ist die M-XR eine einzigartige Kombination aus waschechtem Superbike-Motor, federleichtem Handling und dem Nutzwert eines Reisemotorrads.

2. Ducati Multistrada V4 Pikes Peak – mit 14,1 % der Stimmen

Einarmschwinge, 17-Zoll-Räder und eine Ausstattung der gehobenen Klasse machen eine Ducati Multistrada V4 zur Pikes Peak. Obgleich im Lenkverhalten nicht so gefällig wie die Schwestern mit 19-Zoll-Vorderrad und schmalerem Hinterrad, hat sie doch viele Fans. Die genießen bei aller Sportlichkeit eine auf Komfort getrimmte Ergonomie und fein ansprechende, doch straff dämpfende Federelemente mit semiaktiver Anpassung der Dämpfung. Und natürlich nicht zuletzt den mächtigen Schub des Granturismo-V4.

3. Ducati Multistrada V4 RS – mit 11,8 % der Stimmen

Eine straßensportliche Multi mit 17"-Rädern? Schon ganz gut, aber einige Ducatisti legen nach wie vor Wert auf Desmodromik. Ihrem Wunsch kommt Ducati nach, und der Desmo-V4 mit 1.103 cm³ passt ins Fahrwerk. In der Multistrada-Umgebung leistet er 180 PS, die er über eine serienmäßige Trockenkupplung ans Getriebe überträgt. Schmiederäder, eine Akrapovic-Abgasanlage und der Heckrahmen aus Titan senken das Gewicht. Wie die Multistrada V4 S verfügt auch die RS über eine semiaktiv-variable Dämpfung und das umfassende Sensorsystem DVO.

4. BMW F 900 XR – mit 9,1 % der Stimmen

Die BMW F 900 XR ist technisch eng mit der F 900 R verwandt. Frontverkleidung, einstellbarer Windschild, längere Federwege und ein größerer Tank machen sie jedoch zum reisetauglichen Alleskönner. Der bei Loncin in China gefertigte Reihentwin wirkte in Vergleichstests trotz V2-Sound eher nüchtern, überzeugte aber mit Souveränität, linearer Leistungsentfaltung und dem geringsten Verbrauch. Seit der kleinen Modellpflege 2025 ist die XR drei Kilo leichter (neue Räder, leichtere Batterie) und mit einer voll einstellbaren Gabel ausgestattet.

5. Honda CB 1000 GT – mit 8,5 % der Stimmen

Lange schien das Segment der Crossover ausgestorben zu sein – doch Honda haucht dem Genre-Mix ab 2026 wieder mächtig Leben ein. Mit der neuen CB 1000 GT präsentieren die Japaner ein Crossover-Bike, das neben Kilometerfressen auch die sportliche Komponente nicht außer Acht lässt. Als starkes Herz dient der von der Fireblade abstammende Reihenvierzylinder, der im Touren-Jacket fette 102 Newtonmeter und 150 Pferde ans 180er-Hinterrad abgibt. Ein vergleichsweise geringes Gewicht von 229 Kilo sowie ein einstellbares E-Fahrwerk sorgen für mächtige Fahrdynamik.

Fazit