Naked Bikes unter 9.000 Euro: 4 Modelle mit 95 PS

Vergleich Trident 660, F 900 R, 790 Duke, 750 Hornet
Naked Bikes mit 95 PS unter 9.000 Euro

ArtikeldatumVeröffentlicht am 26.01.2026
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Honda Hornet 750 2026
Foto: Honda Europe

Das ist clever: Für 2026 rüstet Triumph die Trident 660 enorm auf. Von 81 PS geht es hoch auf 95 PS. Damit tummelt sie sich in einem kleinen, aber feinen Kreis, zusammen mit Honda CB 750 Hornet , BMW F 900 R und KTM 790 Duke . Allen gemein: Um die 95 PS und aktuell unter 9.000 Euro.

Triumph Trident 660 – 95 PS ab 8.695 Euro

Die Entscheidung von Triumph, der Trident 660 den Motor der Daytona 660 zu geben, und so von 81 auf 95 PS zu kommen, ist ziemlich smart. Vor allem, da am Rest der Trident dafür nichts geändert werden muss. Die Motoren sind in der Grundbauweise gleich und unterscheiden sich nur durch die Einspritzung und den Zylinderkopf. So entkommt die Trident einem Segment, in dem sie eine von vielen war, umgeben von echten Kassenschlagern wie der MT-07 oder der Z 650, die zwar etwas schwächer, dafür teils deutlich günstiger sind.

In der 95-PS-Klasse unter 9.000 Euro Listenpreis ist das Feld viel dünner. Und hier kann die Trident als exzellent ausgestattetes, wie starkes Naked Bike punkten. Und natürlich mit ihrem günstigen Preis von 8.695 Euro nach Liste, wobei die schräglagensensiblen Systeme und der Quickshifter ab Werk verbaut sind.

In Zahlen: 195 Kilo schwer, 95 PS bei 11.250/min und 64 Nm bei 8.250/min stark, sind für einen 660er-Motor starke Werte, zudem gibt's den Dreizylinder-Bonus.

BMW F 900 R – 95 PS ab 8.900 Euro

Richtig gelesen: Die BMW F 900 R hat 95 PS. Ebenfalls korrekt: Die BMW F 900 R hat 105 PS. Mit der 95-PS-Version ermöglicht BMW A2-Fahrern, eine F 900 R auf 48 PS drosseln zu dürfen. Zwar bleiben es nach dem Entdrosseln weiterhin offiziell 95 PS, und nicht die möglichen 105 PS, doch das ist besser, als gar keine BMW-Option zu haben.

Die F 900 R verlässt sich auf ihren großen Hubraum von 895 Kubik. Entsprechend hoch liegt das Drehmoment von 93 Nm bei 6.750/min, wobei selbst mit Drossel noch 70 Nm bei 4.500/min entstehen dürfen. Mit 208 Kilo indes nicht leicht gebaut, dafür mit schräglagensensiblen Systemen ab Werk gut ausgestattet.

Honda CB 750 Hornet – 92 PS ab 8.660 Euro

Im Grunde hat Honda das Wettrüsten in der Mittelklasse begonnen. Die Hornet kam direkt mit 92 PS aus 755 Kubik, wo das übrige Feld mit um die 80 PS fuhr – in den meisten Fällen deutlich darunter. Und direkt zu einem Kampfpreis von unter 8.000 Euro. Die 92 PS sind geblieben, der Preis nicht: 2026 kostet die erfolgreichste Honda ab 8.660 Euro, inklusive der automatischen Kupplung E-Clutch.

In Zahlen: Die Hornet wiegt im Modelljahr 2026 fahrfertige 196 Kilo, erzeugt 75 Nm bei 7.250/min und leistet 92 PS bei 9.500/min. Der Motor hat gerade bei MOTORRAD den Dauertest über 50.000 Kilometer abgeschlossen, mit ausgezeichnetem Ergebnis.

KTM 790 Duke – 95 PS ab 8.699 Euro

Die KTM 790 Duke hat eine bewegte Vergangenheit. Einst kam sie mit 105 PS als neues, gehobenes Mittelklasse-Feuerzeug, wurde aber schnell von der 890er abgelöst, versank dann in Europa in der Versenkung und kam gleich zweimal als 95-PS-Version zurück.

Der Twin misst 799 Kubik, erzeugt 95 PS und 87 Nm, die nur 187 fahrfertige Kilo beschleunigen müssen. Wobei A2-Reiter etwas höher steigen müssen, denn die Sitzhöhe von 825 Millimeter überragt die der Triumph, BMW und Honda um bis 30 Millimeter, was in der Klasse eine, wenn nicht 2 Welten sind. 2026 verlangt KTM laut Liste ab 8.699 Euro für die KTM 790 Duke.

Kawasaki, Yamaha und Suzuki deutlich teurer

Natürlich gibt es von Kawasaki, Yamaha und Suzuki ebenfalls aktuelle Naked Bikes mit maximal 95 PS. Allerdings nicht für unter 9.000 Euro. Und wohl nicht mal unter 10.000 Euro rücken die Händler die für eine A2-Drosselung tauglichen Versionen von Z 900, GSX-S 950 und MT-09 heraus.

  • Suzuki GSX-S 950 ab 11.100 Euro
  • Yamaha MT-09 A2 ab 12.019 Euro
  • Kawasaki Z 900 70 kW ab 9.395 Euro

Fazit