Alles wird immer teurer. Nur die Kawasaki Ninja H2R nicht. Sie kostet weiterhin 58.000 Euro zuzüglich 550 Euro Überführung. Gute Nachrichten. Die weniger guten: Natürlich darf die Kompressor-Kawa mit bis zu 326 PS immer noch nicht auf die Straße. Und ohne Aufpreis auch nicht auf die Rennstrecke. Denn ab Werk ist die H2R selbst für ein Rennmotorrad viel zu laut.
326 PS für 58.000 Euro
Seit 2015 konstant und immer noch faszinierend: 310 PS bei 14.000 Touren, mit Ram-Air-Effekt sogar 326 PS. Und das aus 998 Kubik und nur mit einem Antriebsrad. Über das nebenbei noch 165 Nm bei 12.500/min übertragen und nur 216 Kilo beschleunigt werden wollen.
Und bei all diesen Extremen wundert es wohl kaum: Kawasaki baut die H2R nur auf Bestellung und komplett von Hand in Japan. Wer sich eine bestellt, muss sich allerdings bis ins Frühjahr 2027 auf die Lieferung gedulden.
Racing-Anlage macht leiser
Es liest sich zwar falsch, ist aber korrekt: Mit der Serienanlage an der Kawasaki Ninja H2R ist das Bike für die meisten Rennstrecken dieser Welt zu laut. Erst eine Racing-Anlage von Akrapovic aus Titan und Carbon senkt das Standgeräusch auf 98 dB(A) – mit dB-Killer. Ohne sind es 104 dB(A). Das Standgeräusch der Serienanlage ist nicht bekannt.
Die Akrapovic-Anlage erhöht die Kosten von 58.000 Euro fürs Bike um weitere 4.266 Euro. Und es seien weitere 67 Euro Investment angeraten für den Auspuffhalter aus Carbon, an dem das Handrad der hydraulischen Federvorspannung montiert wird.












