Ducati DesertX V2: Neuer Motor, neues Glück
Die neue Ducati DesertX V2 verzichtet auf Desmodromik und Hubraum. Der neue Twin misst 890 cm³ liefert 110 PS bei 9.000/min und ein maximales Drehmoment von 92 Nm bei 6.500/min. Das ist auf dem Papier so stark wie beim alten V2 mit 937 Kubik, mit dem entscheidenden Vorteil des neuen Antriebs: Die variable Ventilsteuerung erhöht das Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen.
Um den nur gut 55 Kilo schweren Antrieb zog Ducati ein neues Chassis. Das Gewicht sank um gut ein Kilo auf 209 kg ohne Sprit, und der Tank hat ein Volumen von 18 Liter. Daher sind um 215 Kilogramm vollgetankt denkbar und im Segment üblich. Das voll einstellbare Kayaba-Fahrwerk bietet Federwege von 230 mm vorn und 220 mm hinten. Die Sitzhöhe misst 875 mm. Die Radgrößen sind 21 Zoll vorn und 18 Zoll hinten, mit den Reifengrößen 90/90-21 vorn und 150/70-18 hinten. Der Einstiegspreis liegt bei 16.390 Euro.
BMW F 900 GS: hat abgenommen – auch an Tankvolumen
Seit gut 2 Jahren ist die F 900 GS BMWs Statement zu mehr Enduro und weniger Reise. 14 Kilogramm leichter wurde sie und bringt nun 219 Kilo fahrfertig auf die Waage. Was für eine Enduro mit einem 895 cm³ großen Reihenzweizylinder beachtlich ist. Der Motor leistet 105 PS bei 8.500/min und liefert ein maximales Drehmoment von 93 Nm bei 6.500/min.
Wobei: Das Gewicht erkaufte BMW auch durch Reichweite: Der Tank hat "nur" ein Volumen von 14,5 Liter. Das voll einstellbare Fahrwerk besteht aus einer Showa-USD-Gabel mit 230 mm Federweg vorn und einem Zentralfederbein mit 215 mm Federweg hinten. Die Sitzhöhe beträgt 870 mm. Die Radgrößen sind 21 Zoll vorn und 18 Zoll hinten, die Reifengrößen 90/90-21 vorn und 150/70-18 hinten. Der Einstiegspreis liegt bei 13.750 Euro.
Triumph Tiger 900 Desert Edition: einfacher geworden
Triumph räumt auf. Die Tiger 900 gibt es nur noch in 2 anstatt 6 Versionen. Die Alpine ist die 19-Zoll-Version und die Desert Edition die mit 21 Zoll vorn. Der Dreizylinder-Motor mit 888 cm³ leistet 108 PS bei 9.500/min und erzeugt ein Drehmoment von 90 Nm bei 7.250/min. Das voll einstellbare Showa-Fahrwerk bietet 240 mm Federweg vorn und 230 mm hinten. Der Tank fasst 20 Liter.
Dem Triple und dem großen Tank geschuldet wiegt die Tiger 900 allerdings 231 kg. Die Radgrößen sind 21 Zoll vorn und 17 Zoll hinten. Die Reifengrößen betragen 90/90-21 vorn und 150/70-17 hinten. Die Sitzhöhe liegt bei 860 Millimetern. Zu haben ab 16.995 Euro.
KTM 890 Adventure R: großes Tankvolumen, trotzdem leicht
Ready to Race. Der Slogan von KTM gilt natürlich ebenfalls für die KTM 890 Adventure R. Beweis gefällig? Ein Trockengewicht von 196 kg und ein fahrfertiges Gewicht von 215 kg – und das mit 20 Liter Tankvolumen.
Der 889 cm³ große Reihenzweizylinder leistet 105 PS bei 8.000/min und liefert ein maximales Drehmoment von 100 Nm bei 6.500/min. Wie bei KTM gewohnt: das WP-Fahrwerk. Es bietet 240 mm Federweg vorn und hinten, die Sitzhöhe beträgt 880 mm. Die Radgrößen betragen 21 Zoll vorn und 18 Zoll hinten, die Reifengrößen sind 90/90-21 vorn und 150/70-18 hinten. Die Preise starten 2026 ab 15.490 Euro.












