Miku Max

Elektro-Roller aus China

Der Max trägt einen Hochlenker und rollt auf 10 Zoll großen Felgen.
Der chinesische Hersteller Sunra hat mit dem Miku Max einen neuen Elektroroller vorgestellt.Die komplette Beleuchtung setzt auf LED-Technik.Der Miku Max kommt als Einsitzer.Eine gewisse Eigenständigkeit im Feld der E-Roller will der Miku Max aus seinem Design ziehen.
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Der chinesische Anbieter Jiangsu Xinri E-Vehicle Co., Ltd.(Sunra) bietet mit dem Miku Max einen ungewöhnlich gestylten Elektroroller an. Die Reichweite soll bei rund 60 Kilometer liegen.

Elektroroller aus China gibt es gefühlt mittlerweile wie Sand am Meer. Der Ansatz ist immer der gleiche. Einfache, günstige und saubere Mobilität für das urbane Umfeld. Wer sich hier vom Wettbewerb abheben möchte, muss sich schon etwas einfallen lassen. Der Miku Max versucht es über die Optik.

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Foto: Miku EV
Der Stahlrohrrahmen trägt ein ganz eigenes Layout.
Der Stahlrohrrahmen trägt ein ganz eigenes Layout.

Eigenwilliges Design

Für den eigenständigen Auftritt des Einsitzers sorgt seine ungewöhnliche Rahmenstruktur. Der Stahlrohrrahmen setzt auf eine klassische tiefgezogene Schleife als Verbindung zwischen dem Lenkkopf und der Triebsatzschwinge. Ungewöhnlich ist dagegen, dass sich die Tankattrappe und der Einzelsitz über einen Ausleger ausschließlich am Lenkkopf abstützen.

Der knapp 1,70 Meter lange, 1,07 Meter hohe und 78 cm breite Miku Max rollt auf zehn Zoll großen Rädern. Der Radstand wird mit 1.205 mm angegeben. Als maximale Zuladung werden 100 Kilogramm angegeben.

Bis zu 60 km Reichweite

Ein 800 Watt starker Radnaben-Elektromotor von Bosch soll den Miku Max in 9,8 Sekunden auf das Maximaltempo von 45 km/h beschleunigen. Verzögert wird mit Scheibenbremsen an jedem Rad. Vorne führt und federt eine Telegabel, hinten beruhigen zwei liegende Federbeine die Doppelschwingenkonstruktion. Die 20 Ah große, 9 Kilogramm schwere und herausnehmbare Lithium-Ionen-Batterie soll dabei Reichweiten von bis zu 60 Kilometer möglich machen. Als Ladezeit werden 4 Stunden angegeben. Ihren Platz findet die Batterie unterhalb des Trittbretts.

Foto: Miku EV
Das Digitalcokpit lässt sich per Bluetooth vernetzen.
Das Digitalcokpit lässt sich per Bluetooth vernetzen.

Das Cockpit des Miku Max zeigt sich voll digitalisiert. Angezeigt werden unter anderem das Tempo, Batterieladezustand, Gesamt- und Tageskilometer sowie die Uhrzeit. Unter der Abdeckung vor dem Fahrer lauert ein kleines, beleuchtetes Staufach, in dem auch ein USB-Port zum Andocken von mobilen Endgeräten platziert wurde. Optional kann das Borddisplay auch per Bluetooth vernetzt werden.

Vertrieben wird der Miku Max derzeit ausschließlich über diverse Online-Portale. Die Preise liegen dabei bei rund 700 Dollar (umgerechnet 600 Euro).

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