Power Naked Bikes: Diese 5 habt ihr zu euren Favoriten 2026 gewählt

Die beliebtesten Power Naked Bikes
Eure 5 Power-Favoriten 2026

ArtikeldatumVeröffentlicht am 07.04.2026
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BMW M 1000 R
Foto: Rossen Gargolov

Helm im Wind und viel Power zwischen den Rahmenrohren – dafür stehen die Power-Nakeds. Bei denen behauptet BMW den Platz ganz oben auf dem Treppchen, während der ärgste Verfolger aus dem letzten Jahr, die 1390er-KTM, 2026 mit Platz drei vorliebnehmen muss. Und die BMW R 1300 R setzt sich zum Einstand gleich auf Rang zwei fest.

Die beliebtesten Power Naked Bikes 2026

1. BMW M 1000 R – mit 17,0 % der Stimmen

Noch stärker, noch leichter und noch ein klein wenig näher am Rande des Wahnsinns. Das Potenzial der edlen BMW M 1000 R ist selbst auf leeren Landstraßen kaum auszukosten, und es fasziniert dennoch. Zuletzt wurde auch das stärkste serienmäßige BMW-Naked Bike aufgefrischt, dies betrifft bis auf den neuen Kurzhub-Gasgriff und die Abstimmung für Euro 5+ jedoch vorrangig das Äußere. Neben dem neuen Doppelscheinwerfer sind die Winglets künftig in Schwarz lackiert, genauso wie der Kupplungsdeckel.

2. BMW R 1300 R – mit 12,5 % der Stimmen

Als Roadster profitiert die BMW R 1300 R wohl am meisten vom neuen Rahmenkonzept – so viele Boxer-PS (145!) in sportlicher Verpackung gab es früher nur für sehr viel Geld beim Customizer, wie Kollege René Correra im Top-Test bilanziert. Lob gab‘s aber nicht nur für den kräftigen Flat-Twin, sondern auch für das vielseitig einstellbare Fahrwerk. Gut erreichbare Winkelventile, Bordsteckdose und die große Reichweite sind Beispiele für eine weiterhin hohe Alltagstauglichkeit. Je nach Gusto und Geldbeutel lässt die Boxer-R sich in Richtung Tour oder Sport nachschärfen.

3. Aprilia Tuono V4/Factory 1100 – mit 9,9 % der Stimmen

Die Aprilia Tuono war schon immer so nah dran am Superbike, wie es mit einem Rohrlenker und aufrechter Sitzposition nur geht. Weshalb beim Update 2025 auch sie mit ausladenden Winglets bestückt wurde. Vor allem aber übernahm sie den Motor der RSV4 mit größerem Hubraum, was ihr mehr Punch und linear aufbauende Power beschert, wie der Rennstreckentest in MOTORRAD 11/2025 ergab. Zudem regelt die Elektronik nun mit mehr Fingerspitzengefühl, das gelungene Handling bleibt eine große Stärke der Tuono. Das Update ist Aprilia also voll geglückt.

3. KTM 1390 Super Duke R/EVO – mit 9,9 % der Stimmen

Ist sie zu stark, bist du zu schwach. Mit ihrem fast 1,4 Liter großen V2, der 190 PS raushaut, schwingt die KTM 1390 Super Duke R eine der mächtigsten Keulen im Naked Bike-Revier. Was sie mit martialischem Design auch selbstbewusst zur Schau stellt. Dabei kann sie im Alltag auch richtig nett und umgänglich sein. Sie kombiniert brachiale Power und heftige Dynamik mit entspannter Sitzposition und niedrigem Verbrauch. Die Evo garniert das Ganze mit einem semiaktiven Fahrwerk, dessen Abstimmung allerdings sehr straff geriet.

5. Triumph Speed Triple 1200 RS – mit 9,3 % der Stimmen

Die Speedy ist der Evergreen im Triumph-Programm. Schon ewig dabei und aktuell besser denn je, weil Triumph ihr Anfang 2025 das letzte Update spendierte. Das stärkte PS und Nm um den Wert drei, brachte ein semiaktives Öhlins-Fahrwerk mit und eine angepasste Ergonomie. Der Lenker des Streetfighters liegt nun sieben Millimeter höher, fällt zudem zwei Zentimeter breiter aus. Im Grunde ihres gleichmäßig zündenden Triple-Herzens ist die Speedy aber geblieben, was sie war: Ein potentes Naked Bike mit besten Manieren.

Fazit