Über die für 2026 deutlich reduzierten Preise der V-Strom-Enduros haben wir bereits im Januar berichtet, doch das war offenbar erst der Anfang einer großen Preis-Offensive von Suzuki. Zuerst in Italien veröffentlichte Suzuki Anfang Februar weitere neue Preise. Deutlich günstigere, also stark reduzierte Preise, wohlgemerkt. Je nach Modell stehen nun zwischen 1.700 und über 2.600 Euro weniger in der (italienischen) Preisliste.
Neue, viel günstigere Euro-Preise bei Suzuki
Dass entsprechende Preisanpassungen von Suzuki auch in Deutschland zeitnah folgen, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu erwarten.
Denn erstens sind sie überfällig, nachdem der lange für herausragendes Preis-Leistung-Verhältnis bekannte japanische Hersteller in den letzten Jahren die Preisschrauben schmerzhaft überdreht hatte – mit bescheidenen Verkaufserfolgen.
Und zweitens lassen so große Preisunterschiede zwischen europäischen Ländern sich auf Dauer nicht halten. Es würde massenhaft zu privaten und/oder zu gewerblichen Grauimporten kommen.
Suzuki DR-Z4S und Suzuki DR-Z4SM für 7.990 Euro
Viel dringender fällig als bei den V-Strom-Modellen sind die Preisanpassungen bei den neuen Einzylinder-Modellen von Suzuki, DR-Z4S (Enduro) und DR-Z4SM (Supermoto). Mit 38 PS für abgehobene 9.699 Euro sind sie, sachlich formuliert, nicht marktgängig. Neuer Preis (in Italien): 7.990 Euro. Das erscheint eher angemessen, wenn auch immer noch etwas teurer als vergleichbare Modelle von anderen Herstellern.
Suzuki GSX-8S für 7.590 Euro
Schleppende Verkäufe trotz sehr guter Eckdaten und Funktion, das lag auch beim Mittelklasse-Naked-Bike Suzuki GSX-8S am hohen Preis – bisher. 9.400 Euro, das ist für ein Zweizylinder-Modell mit 83 PS zu hoch gegriffen. Neuer Preis (in Italien): 7.590 Euro. Für 1.000 Euro mehr, also für 8.590 Euro gibt’s (in Italien) die vollverkleidete Sport-Variante GSX-8R, für die Suzuki in Deutschland – noch – 9.999 Euro verlangt.
Alle GSX-8-Modelle unter 10.000 Euro
Und die neuen Retro-Modelle von Suzuki, GSX-8T sowie GSX-8TT, bleiben wohl doch unter der 10.000-Euro-Marke. Neue Preise (in Italien): 9.690 Euro für die T und 9.990 Euro für die TT mit Lampenverkleidung. Die bisher für Deutschland genannten Preise: 10.990 Euro und 11.590 Euro.
Suzuki GSX-S 1000 GX für 14.990 Euro
Eine weitere erfreuliche Preissenkung betrifft das modern ausgestattete Crossover-Top-Modell, die Suzuki GSX-S 1000 GX. Sie steht in Deutschland – noch – mit 17.600 Euro in der Liste. In Italien neuerdings mit 14.990 Euro.
Hayabusa und Katana unverändert stolz
Lediglich bei Prestige-Modellen mit langer Tradition wie Hayabusa oder Katana bleiben die Suzuki-Preise anscheinend unverändert stolz, sie kosten in Deutschland und in Italien (fast) gleich viel: die Katana circa 14.400 Euro, die Hayabusa je nach Variante und Ausstattung zwischen 19.000 und unter 20.000 Euro.
Neue Suzuki-Preise 2026 auch für Deutschland?
Wann Suzuki weitere neue Preise in Deutschland nennen wird, ist bislang unklar. Auf Anfrage von MOTORRAD kam zunächst nur eine ausweichende Antwort: "Alle für Deutschland gültigen unverbindlichen Preisempfehlungen sind grundsätzlich unserer Motorrad-Webseite (motorrad.suzuki.de) zu entnehmen oder aber unseren Pressemeldungen."












