Kawasaki Modelljahr 2019

Z900 RS ab sofort in Grau und unlimitiert

Auch in grau-blau wird die Kawa zu haben sein.
Kawasaki Ninja ZX-10R.Kawasaki Ninja ZX-10R SE.Kawasaki Ninja ZX-10RR.Kawasaki hat die Ninja H2-Modelle für das Modelljahr 2019 überarbeitet.
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Kawasaki hat die ersten Neuheiten für das Modelljahr 2019 rausgelassen. Es gibt neue Farben für die Modelle Z 900 RS, Versys 650, Vulcan S und Z 650 sowie einen satten Leistungsnachschlag für die H2. Auch die ZX-10R wird noch etwas kräftiger. Und: die ZX-6R kehrt zurück. Neu sind auch zwei 125er.

Welches Modellfeuerwerk Kawasaki für 2019 insgesamt versprühen wird, können wir hier noch nicht sagen. Schon jetzt ist aber klar, dass verschiedene Modelle mit neuen Farbvarianten ins Modelljahr 2019 gehen. Zudem bekommen die H2-Modelle und die ZX-10R mehr Leistung und die ZX-6R kehrt zurück.

Foto: Kawasaki
Kawasaki steigt mit zwei 125ern in den Markt ein.
Kawasaki steigt mit zwei 125ern in den Markt ein.

Zwei neue 125er

Lange wurde darüber spekuliert, in welcher Form sich die Grünen um den Biker-Nachwuchs bemühen will. Jetzt hat Kawasaki offiziell bestätigt, die Ninja 125 und die Z125 werden auf den Herbstmessen vorgestellt und sind dann mit dem Modelljahr 2019 im Angebot zu finden. Die Ninja 125 folgt dabei den Linien die die größeren Sportbikes der Marke bereits vorgeben. Ebenso folgt die Z125 den Vorgaben der größeren Z-Modelle.

Beide Modelle sind mit einem leichten Gitterrohrrahmen ausgestattet. Angetrieben werden beide Modelle von einem flüssigkeitsgekühlten Einzylinder mit 15 PS Leistung. Die Sitzhöhe der Ninja 125 wird mit 785 mm angegeben, die der Z125 mit 815 mm. Bereift sind beide Modelle identisch mit 100/80-17er Reifen vorn sowie 130/70-17er Pneus hinten.

Foto: Kawasaki
Die ZX-6R kehrt mit dem Modelljahr 2019 nach Deutschland zurück. Hier die 2018er US-Version.
Die ZX-6R kehrt mit dem Modelljahr 2019 nach Deutschland zurück. Hier die 2018er US-Version.

ZX-6R-Comeback mit 636 cm³

Mit dem Modelljahr 2019 wird Kawasaki auch wieder bei den sportlichen 600ern mitmischen, denn die ZX-6R kehrt ins Modellprogramm zurück. Ihre Premiere dürfte die kleine Ninja auf der Intermot oder der EICMA feiern. Wie bei der amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA eingereichte Unterlagen zur Homologation zeigen, tritt die ZX-6R weiter mit 636 cm³ Hubraum an. Im Zuge der Euro4-Anpassung büßt der Reihenvierzylinder aber offensichtlich etwas an Leistung ein. Die Unterlagen sprechen von 127,4 PS statt bisher 129,3 PS. Optisch könnte die ZX-6R Anleihen von den H2-Modellen übernehmen.

Foto: Kawasaki
Kawasaki Ninja ZX-10RR im Modelljahr 2019.
Kawasaki Ninja ZX-10RR im Modelljahr 2019.

ZX-10R 2019 mit mehr Leistung

Kawasaki spendiert den Modellen ZX-10R, ZX-10R SE und ZX-10RR im Modelljahr 2019 einige Updates. Die größte Änderung dürften die Anpassungen am Motor sein. Dank verschiedener Modifikationen konnte die Leistung der ZX-10R/SE noch einmal gesteigert werden. 203 PS soll der Ninja-Motor nun leisten. Bisher waren es 200 PS. Aus der schärferen ZX-10RR wird zudem der Quickshifter übernommen, der nun serienmäßig bei der ZX-10R und ZX-10R SE an Bord ist. 

Apropos ZX-10RR: Auch die Ninja-Edelvariante wird für 2019 leicht überarbeitet. Neben Anpassungen am Fahrwerk wurde auch der Motor leicht überarbeitet. Das Ergebnis der Updates sind ein etwas leichteres Gewicht, etwas mehr Leistung und eine höhere Maximaldrehzahl. Die ZX-10RR wird auf 500 Exemplare limitiert sein.

Foto: Kawasaki
Die H2 Carbon trägt viel sichtbares Carbon.
Die H2 Carbon trägt viel sichtbares Carbon.

Kompressorbike mit nun 231 PS

Die Kawasaki Ninja H2 sowie deren Sondermodell Ninja H2 Carbon gehörten im Modelljahr 2018 mit 205 PS schon zu den potentesten Bikes auf den Markt. Für das Modelljahr 2019 legen die Grünen jetzt nochmal nach. Mit diversen Motormodifikationen (Lufteinlass, Motorsteuerung, Zündkerzen) soll die Maximalleistung für beide Modellversionen auf sagenhafte 231 PS steigen. Mit Ram-Air-Effekt sollen sogar 242 PS möglich sein. Als maximales Drehmoment gibt Kawa für die 2019er H2 141,7 Nm an, rund acht mehr als bisher. Damit ist die H2 das absolut leistungsstärkste Serienmotorrad der Welt. Der Verbrauch soll dabei auf dem Niveau des Vorgängers bleiben. Fahrleistungsdaten wurden noch nicht genannt.

Modifiziert wurden auch die Brembo-Monobloc-Bremszangen am Vorderrad. Hier kommen die neuen Stylema-Zangen zum Einsatz, die noch verwindungssteifer sein sollen und die Hitze besser ableiten können. Zudem rollt die Ninja H2 künftig auf Bridgestone RS11 Pneus aus dem Showroom. Neuerungen gibt es auch im Cockpit. Hier ergänzt ein farbiger TFT-Bildschirm das Analoginstrument. Der Fahrer kann unter vier verschiedenen Bildschirmansichten wählen. Angezeigt werden können unter anderem g-Kräfte, verschiedene Kilometerzähler, Verbrauch, Reichweite, Schräglagenwinkel, Uhrzeit, Ladedruck und auch eine Öko-Fahrempfehlung. Neu ist auch die Konnektivität über Bluetooth. Über eine spezielle App lassen sich so Smartphones mit der H2 vernetzen. Beim Styling setzt Kawasaki auf neue Designstreifen an den Lufteinlässen sowie auf den Felgenrändern. Der neue Lack soll nun kratzfester sein.

Neu ist auch die Umstellung aller Leuchten und Scheinwerfer auf LED-Technik. Die Preise für beide Modelle steigen auf 29.500 Euro für die H2 und 32.500 Euro für die H2 Carbon an.

H2 mit neuem Weltrekord

Was die neue Kawasaki H2 kann, durfte sie am 14. August 2018 bei der Speed Week in Bonneville beweisen. Das japanische Team 38 trat mit ihr in der Klasse der Serienbikes mit Aufladung unter einem Liter Hubraum an. Im ersten Lauf wurde ein Topspeed von 340,571 km/h erzielt. Auf der Rückfahrt in entgegengesetzter Richtung wurden 333,557 km/h erreicht. Im Mittel ergab sich vdaraus 337,064 km/h und damit ein neuer Weltrekord in dieser Klasse.

Neue Farben für die Bestseller

Allen voran wird die gut im Markt angenommene Kawasaki Z 900 RS/Cafe zum neuen Modelljahr in der Farbkombination "Metallic Graphite Grey" antreten, die einen grauen Grundfarbton mit einem grünen Designstreifen mixt. Zudem kommt die Z900RS Cafe im neuen Modelljahr ohne Limitierung. Bestellbar ist die neue Farbvariante ab sofort ab 12.195 Euro.

Auch für das Crossover-Modell Versys 650 haben die Japaner nochmal mit ihrem Farbkasten gespielt. Herausgekommen sind die Farbkombinationen "Metallic Moondust Grey/Metallic Flat Spark Black", "Metallic Spark Black/Metallic Matte Fusion Silver" und "Candy Lime Green/Metallic Spark Black" - sprich eine im Grunde genommen grüne, graue und schwarze Version.

Foto: Kawasaki
Die Z650 erhält neue Farben und neue Grafiken.
Die Z650 erhält neue Farben und neue Grafiken.

Auch der kleine Cruiser Vulcan S präsentiert sich in neuen Farbkleidern. Hier hat der Kunde nun die Wahl zwischen "Metallic Flat Spark Black" und "Metallic Matte Covert Green".

Nicht vergessen haben die Japaner den Bestseller Kawasaki Z 650. Der Twin fährt mit den Farbvarianten "Metallic Flat Spark Black/Metallic Spark Black", "Candy Flat Blazed Green/Metallic Matte Graphite Gray/Metallic Flat Spark Black" und "Pearl Flat Stardust White/Metallic Flat Spark Black" sowie mit neuen Grafiken auf der Kühlerverkleidung ins neue Modelljahr.

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