Mansory – der Name steht für Carbon-Bodykits, Leder-Interieurs und kompromisslose Luxus-Umbauten von vierrädrigen Supersportwagen und dicken SUVs. Jetzt trifft die Mansory-DNA auf einen Zweirad-Klassiker. Und nein, es ist kein sündhaft teures Sportbike. Der Veredler zeigt einen Maxi-Scooter auf Basis des Yamaha TMAX 560 – samt typischer Zweifarblackierung und auffälligen Carbon-Teilen.
Das Ergebnis ist weniger Understatement als vielmehr ein rollendes Statement: Maxi-Scooter-Pragmatismus trifft Boutique-Tuning mit Showcar-Attitüde.
Basis: Yamaha TMax 560 – Mansory greift zum Flaggschiff
Der TMax 560 ist Yamahas Flaggschiff unter den Rollern. Das passt ins Bild, denn wer im Premium-Segment wildern möchte, braucht eine Plattform, die schon ab Werk als sportlich, hochwertig und begehrenswert gilt.
Design-Tuning: Carbon, Winglets, Leuchtlogo
Wer Mansory kennt, erwartet sichtbares Material und starke Kontraste – und genau das liefert der TMax-Umbau:
- neue Spiegelabdeckungen und ein Carbon-Cover an der Front, inklusive beleuchtetem Mansory-Logo
- überarbeitetes Lufteinlass-Design, zusätzlich ein Panel auf der Vorderradabdeckung
- Aero-Winglets, ebenfalls mit beleuchtetem Logo
- Im Heckbereich weitere Winglets
- zweifarbige Lackierung und jede Menge Carbon
Auch beim Sitz bleibt es nicht bei Serie: Frisch bezogen zeigt sich die Sitzbank in Türkis-Schwarz, mit Kontrastnähten und strukturierter Polsterung sowie Logo auf dem Sozius-Sitz.
Auspuffblende und Anbauteile
Die Auspuff-Abdeckung soll mit dem originalen Auspuff kompatibel sein. Auch die Heckteile (Winglets und Verkleidungsteile) sind so konstruiert, dass sie an den gleichen Befestigungspunkten verschraubt werden können, die der Yamaha TMax 560 ab Werk vorweist.
Das deutet darauf hin, dass Mansory hier nicht nur ein reines Show-Einzelstück präsentiert, sondern einen Umbau, bei dem zumindest einige Teile so ausgelegt sind, dass sie sich ohne größere Änderungen am Serienfahrzeug montieren lassen.
Mansory-TMax: Preis nur auf Anfrage
Wer jetzt nach einer Summe sucht, bekommt – typisch Mansory – keine Zahl, sondern eine Ansage: Der Preis ist nur "auf Anfrage" erhältlich. Das passt zur Positionierung: Hier wird kein Zubehörkatalog beworben, sondern Exklusivität.
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Für wen ist der Mansory-TMax?
Der Yamaha TMax ist seit Jahren so etwas wie der Sportler unter den Maxi-Scootern. Mansory macht daraus eine Luxus-/Lifestyle-Interpretation: mit Carbon-Design, Leuchtlogos und Aerodynamik-Teilen, die eher an Supersportwagen erinnern als an einen Pendler-Roller.
Ob man das braucht? Auf keinen Fall. Aber wer zeigen möchte, dass er nicht weiß, wohin mit seinem Geld und auf Statement statt Understatement steht, bekommt mit dem Mansory-TMax ein exklusives einspuriges Pendler-Fahrzeug, das bereits ab Werk eine hübsche Stange kostet. Der Basispreis startet aktuell bei 16.119 Euro.
Technische Daten: Yamaha TMax 560
- Motor: flüssigkeitsgekühlter 2-Zylinder-Reihenmotor, dohc, 4 Ventile
- Hubraum: 562 cm³
- Bohrung x Hub: 70,0 x 73,0 mm
- Verdichtungsverhältnis: 10,9 : 1
- Max. Leistung: 48 PS (35 kW) bei 7.000/min
- Max. Drehmoment: 55 Nm bei 5.250/min
- stufenloses Automatikgetriebe (Keilriemen/V-Belt Automatic)
- Kraftstoffverbrauch: 4,9 l/100 km
- Bremse vorn: hydraulische Doppelscheibenbremse, Ø 267 mm
- Bremse hinten: hydraulische Scheibenbremse, Ø 282 mm
- Reifen vorn: 120/70R15M/C
- Reifen hinten: 160/60R15M/C
- Sitzhöhe: 800 mm
- Radstand: 1.575 mm
- Gewicht (fahrfertig): 221 kg
- Tankinhalt: 15 l
















