Auf Position eins konnte die 900er-GS noch ein paar Leserstimmen hinzugewinnen, auf Platz zwei landet die neue Hypermotard V2/SP von Ducati. Hondas Africa Twin sichert sich Platz drei, während es Yamahas Ténéré und Hondas Transalp als neue Modelle unter die Top 5 bei den Enduros und Supermotos geschafft haben.
Die beliebtesten Enduros/Supermotos 2026
1. BMW F 900 GS/Adventure – mit 13,1 % der Stimmen
Bei der Modellpflege der F 850 GS ging BMW in die Vollen. Satte 18 Kilo weniger, eine nun einstellbare Gabel, tiefer angebrachte Fußrasten, höherer Lenker und ein deutlich sportlicheres Design zeichnen die F 900 GS aus. Der immerhin zehn PS stärkere 900er-Reihentwin entstammt den Schwestermodellen R und XR, doch 105 PS reichen locker fürs entspannte Reisen auf Asphalt und engagiertes Fräsen im Gelände. Allein der auf 14,5 Liter verkleinerte Spritvorrat schränkt das Potenzial des (immerhin sparsamen) Adventure-Bikes etwas ein. Die Adventure-Variante kommt mit 23-Liter-Tank, Gepäckbrücke, Motorschutz und Sturzbügel. Damit ist zwar sie kein Leichtgewicht, aber ein fernreisetaugliches Motorrad ab Werk.
2. Ducati Hypermotard V2/SP – mit 10,8 % der Stimmen
Wie in allen Ducatis-Modellen, in denen er bislang zum Einsatz kam, sorgt der neue 890er-V2 auch bei der großen Hypermotard für rund fünf Kilogramm Gewichtsersparnis. Auch sonst betrieb Ducati konsequenten Leichtbau; in Summe sind die neuen "Iper" 13, beziehungsweise 14 Kilogramm leichter als die Vorgängerinnen, versprechen also leichtestes Handling. Schmiederäder, Carbonteile und Öhlins-Federelemente unterscheiden die SP von der Standard-V2. Beide erhalten eine Sechs-Achsen-IMU als Datenlieferanten für die elektronischen Fahrhilfen.
3. Honda CRF 1100 L Africa Twin/DCT – mit 8,9 % der Stimmen
Sie war, ist und wird wohl auf Ewig eine der beliebtesten Reiseenduros auf dem Markt bleiben. Aus diesem Grund wird Honda womöglich für die kommenden hundert Jahre an der Africa Twin festhalten. Wer weniger eine Weltumrundung im Blick hat, sondern auch mal agil durchs Gelände surfen möchte, dem sei zur "normalen" Africa Twin geraten. Besonders ihr niedriges Gewicht von nur 231 Kilogramm steht auf der Habenseite des legendären Adventure-Bikes.
4. Yamaha Ténéré 700/Rally/World Raid – mit 8,7 % der Stimmen
Die erst für 2025 überarbeiteten Ténéré-Basismodelle gehen unverändert ins Jahr 2026. Die Standard-Ténéré gibt es auch als Low-Version mit 875 statt 890 mm Sitzhöhe. Auf der Rally sitzt man wegen der längeren Federwege (v/h 230/200 statt 210/190, bzw. Low 190/180) 910 mm hoch. Weitere Unterscheidungsmerkmale sind der hellblaue Farbton und das an der unteren Gabelbrücke montierte Schutzblech. Das große Elektronikpaket der World Raid bleibt beiden Varianten vorenthalten. Die Motoren sind bei allen gleich.
5. Honda XL 750 Transalp – mit 6,3 % der Stimmen
Im Mai 2023 rollten die ersten 750er-Transalps vom Honda-Band und katapultierten die Midsize-Weltenbummlerin direkt in die Herzen der Motorrad-Fans – und in die Verkaufscharts. Bis heute hat sich daran wenig geändert – warum auch, setzt Honda bei der Transalp 750 auf bewährte Technik, hohen Fahrkomfort und attraktiven Preis. Da das Reihen-Twin befeuerte Mittelklasse-Adventurebike ein noch recht kurzes Leben hinter sich hat, bleibt die Transalp 750 technisch unverändert. Neu: Drei schicke Designs, die Retro-Flair mit sich bringen.












