Ducati ist eine italienische Motorradmarke, die im Jahr 1926 gegründet wurde. Die Marke hat ihren Hauptsitz in Bologna, Italien, und produziert ihre Motorräder größtenteils in Italien. Ducati ist bekannt für seine leistungsstarken und stilvollen Maschinen, die weltweit verkauft werden. Die Marke bietet eine breite Palette von Motorrädern an, von Supersportlern und Naked Bikes hin zu Adventure-Bikes und Cruiser. Einige der bekanntesten Modelle sind die Panigale, Monster, Multistrada und Diavel.
Hauptsitz: Bologna/Italien
Gegründet: 1926, seit 1946 Motorradbau
Neuzulassungen in Deutschland: 4.752 (Stand Sept. 2025)
Händler in Deutschland: 72
Website: www.ducati.com
Marken-Chronik im MOTORRAD-Katalog
2026: Es gab Jahre, in denen Ducati das Modellprogramm jeweils in eine Richtung erweitert hat, nach oben oder nach unten. Für 2026 treiben die Bologneser den Aufwand, sich gleichzeitig in beide Richtungen zu entwickeln. Nach den 2025 eingeführten „kleinen“ Varianten von Multistrada, Panigale und Streetfighter, treibt er nun auch die neue Monster und die Nachfolgerin der Hypermotard 950 an. Leicht, sparsam und temperamentvoll bietet er beste Voraussetzungen für eine breit ausgebaute mittlere Oberklasse – von Mittelklasse zu sprechen, würde der Stellung Ducatis im Gesamtmarkt nicht gerecht. Erst recht aber die neue Panigale V4 R. Sie ist das Homologationsmodell für die Superbike-Weltmeisterschaft und zugleich das Serienmotorrad, das einer echten MotoGP-Rennmaschine am nächsten kommt. Hier treiben sich die europäischen Hersteller zu immer neuen Verfeinerungen, und Ducati spielt dabei die tragende Rolle.
2025: Für die Saison 2025 hat Ducati zuerst die Panigale V4 überarbeitet. Er kommt zunächst in der neuen Panigale V2 und der Streetfighter V2 zum Einsatz, und es ist wohl das erste Mal in der Firmengeschichte, dass Nachfolgemodelle 35 PS weniger Leistung haben, als ihre Vorgänger. Mit der zweiten Neuheiten-Welle schlägt Ducati also einen neuen Weg ein: Weniger kann mehr sein.
2024: Varianten und Sondermodelle machen den Großteil der Neuheiten im Ducati-Modellprogramm für 2024 aus. Vor allem die Multistrada-Baureihe wird unter Verwendung vorhandener Technik mit neuen Anbauteilen sehr fein ausdifferenziert. Größere Budgets und mehr Ingenieursleistung hat Ducati dagegen in die Hypermotard 698 Mono investiert, die einen komplett neu konzipierten Einzylindermotor mit Desmodromik erhält. Zwei Tage vor der Veröffentlichung erster Informationen zu diesem Superquadro-Mono verkündete Ducati zudem den geplanten Einstieg in den Motocross-Rennsport.
2023: Es wurde schon viel darüber diskutiert, ja regelrecht gestritten, ob und wie ein Hersteller von einem millionenteuren Engagement im Motorsport profitieren kann. Aktuell manifestiert sich dies in der neuen Diavel V4 und der überarbeiteten Panigale R besonders deutlich. Die in der MotorGP-WM gewonnenen Erfahrungen mit dem V4 kommen mittlerweile auch einer Reiseenduro (Multistrada) und einem Power Cruiser (Diavel) zugute, von der anhaltenden Verfeinerung der Elektronik profitiert mit segmentspezifischen Varianten und Abstufungen das ganze Modellprogramm bis hin zur neuen Scrambler 800.
2022: Diese Motorenvielfalt wird mehr und mehr zu einer Modellvielfalt umstrukturiert. Schon im letzten Jahr gingen die 821er-Variante des Testastretta und der 1299er-Superquadro-V2 in Ruhestand, jetzt ist der 1198er-Testastretta und mit ihm die Monster 1200 dran. Sie werden ersetzt durch die leichtere und stärkere Streetfighter V2, die auf Basis der Panigale V2 entstand und der Monster 1200 auch in Sachen Fahrwerk weit überlegen ist. Der 937er-Testastretta, Antrieb von Monster, SuperSport, Hypermotard und Multistrada V2, kommt auch in der neuen DesertX, einem echten Geländemotorrad, zum Einsatz – er profiliert sich damit endgültig zur Mittelklasse-Allzweckwaffe von Ducati. Ohne dass auch nur ein Hauch von Langeweile aufkäme.