Eure Lieblings-125er des Jahres: Die beliebtesten 125er für A1 und B196

Die beliebtesten 125er für A1 und B196
Eure Lieblings-125er des Jahres

ArtikeldatumVeröffentlicht am 21.03.2026
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Aprilia RS 125 GP Replica (2025)
Foto: Piaggio/Aprilia

Gleiche Protagonisten – allerdings vertauschte Rollen: So lässt sich das Publikumsvoting bei den 125ern zusammenfassen. KTM büßt den Platz ganz oben ein, den sichert sich 2026 Aprilia. Yamaha rückt von Platz fünf vor auf Rang drei, was gleichzeitig bedeutet, dass die beiden Honda-Modelle jeweils einen Platz verlieren.

WichtigZur Wahl standen bei Aprilia, KTM und Yamaha immer das Naked Bike und der Supersportler auf gleicher Basis.

1. Aprilia Tuono/RS 125 12,4 Prozent

Mit ihr schindet man Eindruck, ob auf der Straße oder der Piste. Aprilias kleinster Renner orientiert sich am Flaggschiff des Hauses, dem Supersportler RSV4, vom Alu-Brückenrahmen über die Upside-down-Gabel bis zum breiten Hinterreifen. Seit 2025 ist auch Traktionskontrolle an Bord. Um die Leistung abzurufen, will der Einzylinder hoch gedreht werden, erst dann erwacht er richtig zum Leben. Die 200 Euro teurere GP Replica bringt echten MotoGP-Look, einen Quickshifter und eine Beifahrersitzabdeckung mit.

Wie bei Aprilias Big Bikes rollt die 125er-Tuono auf der gleichen Basis wie der Supersportler des Hauses: starker Motor, sportliches Fahrwerk, Alu-Brückenrahmen. Dank Traktionskontrolle und Zweikanal-ABS spielt sie in Sachen Sicherheit in der höchsten 125er-Liga. Aufrechte Sitzposition, hoher Lenker und niedriger montierte Fußrasten machen sie komfortabler als die RS 125 . Styling, Handling und Ergonomie sind top. Wenn's flott vorangehen soll, giert auch die Tuono nach hohen Drehzahlen nahe am Begrenzer.

2. KTM 125 Duke/RC 125 11,7 Prozent

Zur 30-Jahre-Duke-Party letztes Jahr wurde auch der kleinste Duke-Spross runderneuert. Schwinge und Chassis neu, größere Airbox, leichter, niedriger. Dazu der bekannt kräftige Single mit überarbeitetem Zylinderkopf für viel Druck. Mit Fünf-Zoll-TFT-Display, WP-Apex-Federbein, Traktionskontrolle und Supermoto-ABS schießt der Dauerbrenner unter den 125ern ausstattungstechnisch den Vogel ab. Bei unserem großen 125er-Champs-Test reichte es diesmal aber nur zum dritten Platz – die Konkurrenz schläft nicht.

Nicht nur optisch hat der Westentaschensportler RC 125 mit dem MotoGP-Look viel zu bieten. Der kräftige Single hängt im Chassis der 390 Duke, das mit den 15 PS mühelos fertig wird. Trotz strammen Gewichts tritt die österreichische Rennsemmel kräftig an, gibt sich lebendig und spritzig. Der 13,7 Liter-Tank ist von den Moto3-Rennern inspiriert, hochklappende Fußhebel sind unter Racern für den Fall von Bodenkontakt gern gesehen, LED-Beleuchtung vorne und hinten und Supermoto-ABS runden die Ausstattung ab.

3. Yamaha MT-125/YZF-R 125 8,2 Prozent

In den letzten zehn Jahren konnte Yamaha von der MT 125 alleine in Deutschland fast 22.000 Exemplare absetzen. Nur die KTM 125 Duke war mit knapp 25.000 Einheiten noch erfolgreicher. Der kräftige und sparsame Antrieb mit variabler Ventilsteuerung ist nach wie vor einzigartig und in der Klasse einer der Besten. Die Ausstattung ist mit hochwertigem TFT-Display, Traktionskontrolle, Anti-Hopping-Kupplung und dergleichen mehr voll auf Höhe der Zeit. Dasselbe gilt für Fahrwerk, Bremsen und Wertanmutung.

Was die XSR dem Nostalgiker, ist die R 125 dem Sportsfreund: Ein Will-haben-Objekt! Und obwohl beide denselben famosen Antrieb haben, könnten ihre Charaktere unterschiedlicher kaum sein. Die an die großen Schwestern erinnernde Verkleidung und recht tief angebrachte Lenkerstummel geben Lock und Ergonomie der R 125 vor. Ein modernes TFT-Cockpit inklusive Laptimer informiert den Piloten. Einstellbarer Schaltblitz, Traktionskontrolle und Antihopping-Kupplung unterstreichen den sportlichen Anspruch.

4. Honda CB 125 R/F 7,7 Prozent

Im Segment der 125er ein ausgewachsenes Bike zu finden, das selbst großen Fahrern und Fahrerinnen genügend Platz bietet, ist gar nicht so einfach. Doch wer suchet, der findet auch. Und landet zumeist bei Hondas CB 125 R. Die kleine Neo-Sports-Vertreterin glänzt dabei nicht nur mit üppigem Platzangebot, sondern auch mit einem 15-PS-Eintopf, der die maximal erlaubte Power im Achtelliter-Segment voll ausschöpft, sowie weiteren klassenuntypischen Parts wie fetter USD-Gabel mit 41er-Durchmesser.

5. Honda Monkey 125 7,0 Prozent

Kultiger und knuddeliger geht es kaum: Mit Hondas skurrilem Retro-Minibike Monkey 125 fällt man überall auf und zaubert jedem noch so spießigen Bürger ein Lächeln ins Gesicht. Wie auch in den letzten Jahren schwingt sich der kleine Affe mit dem aus der MSX-Serie bekannten Zweiventil-Motor und herkömmlich geschaltetem Fünfganggetriebe durch den Großstadt-Dschungel. Dass die kleine Monkey auch als Sportgerät taugt, zeigten spaßige Monkey-Rennen, die Honda veranstaltete.

Fazit