Harley-Davidson Deadwood: Endlich eine einfache, große Harley mit viel Charme

Neue Harley-Davidson Deadwood
Endlich eine einfache, große Harley mit vielCharme

ArtikeldatumVeröffentlicht am 18.07.2026
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Mit der Deadwood zeigt Harley: Die Company kann noch Motorräder bauen, die Fragen beantworten. Und zwar die nach dem Sinn des Bikens – also dem Grund für Harleys Kult-Image.

Harley-Davidson Deadwood

Erst vor wenigen Wochen meldete Harley-Davidson einen neuen Modellnamen zum Markenschutz an: Deadwood. Was 2021 noch eine grüne Lackvariante war, wird 2026 zum matt-schwarzen Cruiser mit in den USA rund 98 PS.

Und wie bereits vermutet, ist die Deadwood eine reduzierte Version der Heritage Classic. Allerdings wirklich reduziert und ohne Zitate der 1940er oder 1950er. Die Deadwood ist den 1980er-Jahren viel näher als zunächst vermutet.

Auf ein Maximum reduziert

So abgedroschen das "auf ein Maximum reduziert" ist, so sehr passt es zur neuen Harley-Davidson Deadwood wie zu kaum einer anderen Harley.

Viel Schwarz, kein Chrom, flache Scheibe, Einzelsitz, Speichenfelgen. Weniger und vernünftiger kann eine Heritage Classic nicht sein – gut so. Und nötig, denn einfache große Harleys, zu einfachen Preisen sind bis auf die Street Bob aktuell schwer zu finden.

Optik 1980, Technik 2026

Natürlich steckt unter dem dunklen Lack ein hochmodernes Motorrad. Ob man es glaubt oder nicht: Die Elektronik aktueller Harleys ist auf dem Stand einer aktuellen BMW: ABS und Traktionskontrolle sind schräglagensensibel. Es gibt Fahrmodi, Connectivity und einen V2 mit 1.923 Kubik, der in den USA rund 98 PS leisten darf und 163 Nm erzeugt.

Sollte die Deadwood nach Deutschland kommen, dürfte sie die Abstimmung der Heritage Classic erhalten und mit 91 PS und 156 Nm locken.

In den USA günstiger

Harley-Davidson überrascht bei der Preispolitik der neuen Deadwood und der jüngst vorgestellten limitierten Super Glide. Die Deadwood kostet in den USA ab 17.999 Dollar und damit 1.000 Dollar weniger als die Heritage Classic. Dito die Super Glide: Zwar nicht günstiger als die Basis-Bob, dafür mit 1.000 Dollar mehr, kaum teurer, mit üppigem Chrom und mehrfarbigem Lack.

Sollte die Deadwood nach Deutschland kommen, wird sie allerdings kaum ein "Schnäppchen", denn bei uns kostet die Heritage Classic bereits über 28.000 Euro in der Basis. Sprich: Die große Preislücke im Cruiser-Segment von Harley zwischen der Street Bob für 16.600 und Low Rider S für 22.900 Euro dürfte bleiben.

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