KTM Duke 890 Erlkönig Roman Kadicik
KTM Duke 890 Erlkönig
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KTM Duke 890 Erlkönig 8 Bilder

KTM 890 Duke Erlkönig

Mehr Hubraum für den Zweizylinder

KTM arbeitet an einem Upgrade für die 790 Duke. Der erwischte Erlkönig erhält mehr Hubraum und als R-Version eine verbesserte Ausstattung.

Während eines Rennstreckentrainings fiel einem aufmerksamen Streckenfotografen eine vermeintliche KTM 790 Duke auf: ungewöhnlich verkabelt, teils mit schwarzem Tape abgeklebt und mit für Rennstreckenbetrieb auffälligem Gepäck unterwegs. Außerdem schien sie irgendwie dumpfer zu klingen. Der Mann ahnte, dass er hier keine Serien-KTM vor der Linse hatte, und hielt drauf. Er sollte recht behalten.

115 PS könnten drin sein

Denn auf den Bildern ist klar zu erkennen, dass es sich hier offenbar um die nächste Ausbaustufe von KTMs erfolgreicher Mittelklasse handelt, gefahren vom Ex-GP-Piloten und heutigen Entwicklungsfahrer Jeremy McWilliams: Auf die 790 Duke könnte bald, der Logik des Herstellers folgend, die 890 Duke folgen, zwar mit dem gleichen Reihenzweizylinder, aber rund 100 Kubikzentimetern mehr Hubraum. Aufgrund der neuen Euro-5-Norm muss das nicht unbedingt entsprechend mehr Leistung bedeuten als die aktuellen 105 PS. Aber rund 115 plus ein paar PS könnten möglich sein. Ob der 890er den 790er in allen Baureihen ersetzt, oder nur dem R-Modell vorbehalten bleibt, ist nicht bekannt.

Ein weiteres Indiz für den größeren Motor liefert auch die Rennsport-Manufaktur Krämer Motorcycles. Die hatte ihren GP2-Rennzweizylinder ursprünglich mit dem Twin aus der 790 Duke vorgestellt. Jetzt geht die GP2R aber mit einem 890er KTM-Motor in die Produktion, der im Renntrimm und mit eigener Abstimmung 130 PS und 100 Nm Drehmoment liefern soll.

KRÄMER MOTORCYCLES GP2R
KRÄMER MOTORCYCLES

Aber KTM wäre nicht KTM, wenn nicht doch noch ein bisschen was an Power obendrauf kommt. Ebenfalls auffällig sind die neuen Brembo-Bremszangen, die Radialbremspumpe von Brembo, die hochwertigeren Armaturen und die einstellbare Gabel. Nicht sichtbar, aber wahrscheinlich, ist, dass die neue 890 Duke auch ein einstellbares Federbein haben wird.

Zu erwarten ist die Premiere der KTM 890 Duke (R) auf der EICMA 2019.

Fazit

Mit der Hubraumaufstockung würde KTM verschiedenen Wettbewerbern folgen, um für die Kunden die Euro 5-Auflagen zu entschärfen.

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