Führerschein Klasse A

Ab 2019 größere Motorräder Pflicht

Foto: jkuenstle.de

Ab dem 1. Januar 2019 gelten neue Anforderungen für Fahrschulmotorräder. Schulungsbikes für die Klasse A müssen leistungsstärker und schwerer werden.

Fahrschulen und auch Fahrschüler müssen sich ab Januar 2019 mit leistungsstärkeren und schweren Fahrschulmotorrädern auseinandersetzen. Grund dafür ist eine bereits 2013 verabschiedete EU-Richtlinie, deren Umsetzung Deutschland aber bis zum 1. Januar 2019 aufgeschoben hat.

Mindestens 50 kW und 180 kg

Die neue Richtline für Prüfungsmotorräder der Führerscheinklasse A - und damit auch Schulungsmotorräder von Fahrschulen - sieht eine Mindestleistung von 50 kW, einen Mindesthubraum von 600 cm³ sowie ein Mindestgewicht (Leermasse) von 180 Kilogramm. Beim Hubraum erlaubt die Richtline eine Unterschreitung um bis zu 5 cm³, bei Gewicht eine Unterschreitung von bis zu 5 Kilogramm.

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Bei Fahrschulmotorrädern mit Elektroantrieb, die im Alltag wohl kaum anzutreffen sind, muss das Verhältnis von Leistung zu Leermasse mindestens 0,25 kW/kg betragen.

Bislang mussten Prüfungs- und Schulungsbikes wenigstes 40 kW Leistung und 600 cm³ Hubraum ( minus 5 cm³ Toleranz möglich) haben. Beim Gewicht gab es keine Vorgaben.

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