bilski-fotografie.de, Yvonne Hertler

Schweiz ändert Führerscheinrecht

Ab 2021 Anpassung an EU-Recht

Die Schweiz gleicht ihre Führerschein-Vorschriften an bestehendes EU-Recht an. Ab 2021 sollen so schon 16-Jährige 125er-Motorräder fahren dürfen.

Der Schweizer Bundesrat hat jetzt einer neuen Führerscheinregelung zugestimmt, mit der die nationalen Vorschriften an die bestehenden Regeln in der EU angeglichen werden. In Kraft treten sollen die neuen Führerscheinregeln ab dem 1. Januar 2021.

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Jüngere dürfen früher fahren

So dürfen künftig Motorräder bis 125 cm3 Hubraum ab dem 16. Lebensjahr gefahren werden. Die 125er Roller und Motorräder dürfen dabei maximal 11 kW (15 PS) stark sein. Eine Ausrüstung mit ABS ist Pflicht. Aktuell liegt das Mindestalter für die Führerschein-Kategorie A1 in der Schweiz bei 18 Jahren.

Auch in den kleineren Klassen gab der Bundesrat grünes Licht für Neuregelungen. In der Klasse AM dürfen künftig bereits 15-Jährige Kleinmotorräder bis 50 cm³ und maximal 45 km/h fahren. Hier lag das Mindestalter in der Schweiz bislang bei 16 Jahren.

Motorräder

Direkteinstieg in Klasse A wird beschränkt

Beschränkt hat der Bundesrat allerdings den Direkteinstieg in die unbeschränkte Klasse A. Bisher konnte, wer 25 Jahre und älter war, direkt einsteigen. Ab 2021 muss nun vorerst für mindestens zwei Jahre ein Motorrad mit maximal 35 kW (48 PS) Leistung in der Klasse A2 gefahren werden. Hier weichen die Schweizer von EU-Recht ab. In der EU ist der Direkteinstig in die Klasse A ab 24 Jahren möglich.

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