MV Agusta ruft 800er Modelle zurück

Achsklemmung kann sich lösen

MV Agusta Dragster 800 RC (2018)

Der italienische Motorradhersteller MV Agusta ruft weltweit 252 Motorräder verschiedener Dreizylinder-Baureihen zurück, weil die Achsklemmungen an der Vorderachse nicht den vorgegebenen Spezifikationen entsprechen.

Unter Umständen kann die Bohrung für die Aufnahme der Achsklemmschrauben an den Gabelfüßen der betroffenen Modelle zu viel Spiel aufweisen. In Folge ist eine sichere Achsklemmung am Vorderrad nicht gewährleistet, was zu einem indifferenten Fahrverhalten und im schlimmsten Fall zu einem Sturz führen kann.

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Gegebenenfalls Gabelfüße tauschen

Betroffen von diesem Rückruf sind weltweit 252 Modelle aus den Baureihen Brutale 800, Brutale 800 RC, Brutale 800 RR, Brutale 800 RR America, Brutale 800 RR Pirelli, Dragster RC, Dragster RR, F3 675, F3 800 und RVS#1, die zwischen dem 12. März und dem 30. April 2018 gefertigt wurden. Die entsprechenden Fahrgestellnummerbereiche lauten: ZCGPJGNU9JV020515 bis ZCGPJGNU0JV020516, ZCGGKGNU1JV000448 bis ZCGGKGNU1JV000451 und ZCGGKGNU2JV000393 bis ZCGGKGNU6JV000512.

Alle Halter der betroffenen Maschinen werden mit ihren Motorrädern in die Werkstätten gerufen. Dort werden die Bohrungen in den Gabelfüen überprüft und gegebeneffals die Gabelfüße gegen maßhaltige Exemplare getauscht. Diese neuen Gabelfüße sind mit einem grünen Punkt neben der Bohrung gekennzeichnet.

Die Anfrage, wie viele Fahrzeuge in Deutschland betroffen sind, wurde bereits bei MV Agusta hinterlegt.

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