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Comeback von BSA

Inder bringen Kultmarke zurück

2016 kaufte ein indischer Konzern die internationalen Markenrechte am ehemaligen britischen Hersteller BSA. Zwei Jahre später sollten die ersten neuen BSA-Bikes an rollen. Jetzt scheint es soweit zu sein.

Birmingham Small Arms Company hieß die Firma eigentlich, man kennt sie jedoch unter dem Kürzel BSA. Mit ihrem bis in die 60er-Jahre gebauten Einzylinder Gold Star wurde die britische Marke weltbekannt, bevor Anfang der 70er-Jahre der Niedergang kam.

Ende 2016 hat der indische Mahindra-Konzern über seine Tochtergesellschaft Yezdi die Markenrechte an BSA gekauft und angekündigt unter dem Namen wieder Motorräder bauen und diese auch international auf den Markt bringen zu wollen. Als Zeitraum für das Comback von BSA wurden seinerzeit zwei Jahre genannt. Jetzt im August 2019 scheint die Zeit reif zu sein für die Wiederkehr von BSA. Mit einem Post auf Instagram künfigt Yezdi „ein Comeback“ an. Mit welchen Modellen blieb dabei allerdings völlig offen.

Weltweit über 200.000 Beschäftigte

In der Motorradszene ist Mahindra keineswegs unbekannt. Seit 2011 startet der Konzern mit Firmensitz in Mumbai als Konstrukteur mit eigenem Team erfolgreich in der Moto3-Weltmeisterschaft. In Indien zählt Mahindra als Anbieter von Autos, Motorrädern, Landmaschinen und Flugzeugen zu den ganz Großen.

Weltweit beschäftigt der Konzern über 200.000 Mitarbeiter (zum Vergleich: BMW hat weltweit 122.500 Beschäftigte). Parallel zum Kauf von BSA hatte Mahindra seinerzeit auch die indischen Lizenzrechte der tschechischen Marke Jawa erworben. Die ersten neuen Jawa-Modelle sind bereits zu kaufen, allerdings nur in Indien und Asien.

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